Die Privatklinik Confraternität und die HTL Spengergasse arbeiten im Rahmen einer Bildungskooperation eng zusammen, um praxisnahe Medizintechnik im Unterricht einzusetzen. Dafür wurden mehrere medizinische Geräte – darunter Defibrillatoren, Patientenmonitore, Spritzenpumpen sowie nicht mehr klinisch verwendbare Defibrillator-Elektroden – für Ausbildungszwecke zur Verfügung gestellt.
Und was passiert damit im Unterricht?
Die Geräte werden direkt in der Ausbildung eingesetzt – vor allem in den Fächern Medizinische Gerätetechnik und Biomedizinische Signalverarbeitung. Schüler*innen können nun:
- den Aufbau und die Funktionsweise moderner Medizintechnik real untersuchen
- den sicheren Umgang mit medizinischen Geräten praxisnah üben
- physiologische Signale erfassen, analysieren und interpretieren
- an echtem Equipment arbeiten statt nur mit Simulationen
Der Unterricht gewinnt dadurch deutlich an Praxisbezug und technischer Tiefe.
Mehrwert für Ausbildung und Nachhaltigkeit
Die Kooperation verbindet Ressourcenschonung mit moderner Technikbildung: Funktionstüchtige Geräte erhalten ein „zweites Leben“, während unsere Schüler*innen wertvolle Einblicke in die Medizintechnik der Praxis gewinnen. So profitieren Umwelt, Ausbildung und Gesundheitswesen gleichermaßen.
Ein starkes Beispiel dafür, wie Nachhaltigkeit und Innovation zwischen Gesundheitswesen und technischer Ausbildung Hand in Hand gehen.
Bericht von Florian Hell und Rodas Fitzgerald


